Hapag-Lloyd Cruises verkauft die MS Bremen an die Scylla AG

Die MS Bremen von Hapag-Lloyd Cruises ist verkauft. Foto: Hapag-Lloyd Cruises
Die MS Bremen von Hapag-Lloyd Cruises ist verkauft. Foto: Hapag-Lloyd Cruises

Mit der Indienststellung des dritten Expeditionsneubaus, der HANSEATIC spirit, im Frühjahr 2021 verkauft Hapag-Lloyd Cruises die BREMEN. Anfang Mai 2021 übergibt das Unternehmen das Schiff an den neuen Eigentümer, eine Tochtergesellschaft der schweizer Scylla AG. Künftig wird die BREMEN unter neuem Namen und nicht im deutschsprachigen Markt vermarktet werden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Karl J. Pojer: „Auch wenn die BREMEN ein ganz besonderes Charakter-Schiff in unserer Flotte ist und uns allen seit mehr als 25 Jahren sehr am Herzen liegt, so wollen wir uns im Expeditionsbereich künftig auf drei moderne Expeditionsschiffe der HANSEATIC-Klasse, ausgestattet mit neuester Technik und Umwelttechnik fokussieren.“

Der neue Katalog für die BREMEN erscheint daher am 22. Januar mit einer verkürzten Laufzeit und die letzte Reise endet im April 2021. Alle ausgeschrieben Reisen im neuen Katalog werden durch Hapag-Lloyd Cruises durchgeführt.

Die Schweizer Reederei Scylla AG gilt seit 1973 als „Pionier der Flusskreuzfahrt“ und hat sich mit dem Bau innovativer Schiffe nicht nur im Charter-Geschäft erfolgreich einen Namen gemacht. 2018 gründete das Familienunternehmen mit VIVA Cruises einen eigenen Flussreiseveranstalter – und baut jetzt mit dem Kauf der BREMEN von Hapag-Lloyd Cruises ein weiteres Standbein auf.

Insgesamt gehören Scylla derzeit 31 Flusskreuzfahrtschiffe, auf denen jeweils bis zu 220 Gäste Platz finden. Arno Reitsma, CEO der Scylla AG: „Wir möchten unsere über Jahrzehnte gewachsene Erfahrung aus dem Flussbereich auf einem Hochseeschiff mit vergleichbarer Gästeanzahl einsetzen. Dafür eignet sich die BREMEN perfekt. Auch unsere nautische und technische Kompetenz kommt hier zum Tragen. Darüber hinaus können wir so unseren bestehenden Kunden Neues in geschätzter Scylla-Qualität bieten und unseren Kundenstamm erweitern.“